Hüttenwochenende in den Voralpen

Mit BOB und Bus geht es für uns in Richtung Kreuth am Tegernsee. Dieses Wochenende wollen wir auf der Gründhütte, einer Selbstversorgerhütte am Hirschberg, verbringen. Nach gut einer Stunde Aufstieg erreichen wir schließlich die Hütte, die schön auf einer Lichtung liegt.

 

Wir erreichen die Lichtung mit der Hütte.
Vor der Hütte.

Der Wetterbericht sieht für dieses Wochenende eher durchwachsen aus, die ersten Stunden kommt die Sonne aber immer wieder durch und wir können sogar draußen auf der Hüttenterrasse sitzen. Bald fängt es jedoch an zu schneien und wir heizen den Holzofen an und spielen drinnen ein paar Spiele.

Scotland Yard.

Nici feiert heute seinen 15. Geburtstag und wir haben natürlich für Kuchen und Geschenke gesorgt. Es gibt einen Fertig-Zitronenkuchen, einen Gutschein für einen Schnupperkurs im Hängegleiterfliegen und das Buch „Kurze Antworten auf große Fragen“ von Stephen Hawking.

Geburtstagskuchen mit Kerzen.
Nici pustet die Kerzen aus.
Geschenke auspacken.

Später am Abend fängt es immer heftiger an zu schneien und bald bedeckt eine geschlossene Schneedecke die Landschaft. Wir kochen derweil Gnocchi mit Gorgonzolasoße auf dem Holzofen und beobachten das Schneetreiben aus der warmen Hütte durchs Fenster.

Im Lager.

Am nächsten Morgen kommen wir uns vor wie im tiefsten Winter – vom Frühling gibt es keine Spur mehr und ungefähr 20 Zentimeter Neuschnee liegen auf der Terrasse vor der Hütte, wo wir gestern noch gemütlich in der Sonne saßen.

Vorher.
Nachher.

Nach dem Frühstück geht es auch schon bald wieder ans Aufräumen und schließlich machen wir uns auf den Weg zurück ins Tal. Durch tiefen Schnee geht es bergab, teils mit recht unpassendem Schuhwerk.

Gleich geht es an den Abstieg.
Der Eiszapfen hat sich über Nacht gebildet.
Passendes Schuhwerk?
Wie im tiefsten Winter.
Zurück nach Kreuth.
Ganz schön rutschig.
Frische grüne Blätter mit Schnee.
Unseren Müll nehmen wir wieder mit ins Tal.

Recht zügig kommen wir unten an und erwischen direkt ohne Wartezeit Bus und BOB. Aus dem Fenster beobachtet weicht die winterliche Berglandschaft immer mehr einer einfachen grauen Schlechtwetterstimmung, je weiter wir uns von den Voralpen entfernen. Lässt sich nur hoffen, dass die Schlechtwetterperiode ein baldiges Ende findet und der Frühling wieder die Oberhand gewinnt.

Zurück mit Bus und Bahn.